Nestlé und HEKS: ein ungleiches Paar

Für den Laien einige erklärende Infos vorab (Wichtig: Unbedingt Petition unterschreiben - Infos am Ende des Beitrags):

– Das HEKS ist das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz. Es gehört zu den grossen Hilfswerken der Schweiz und ist international in rund 290 Projekten in 45 verschiedenen Ländern engagiert. Das Hilfswerk wurde vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) gegründet und ist daher seit seiner Gründung stark mit der evangelischen Landeskirche verbunden.

Nestlé ist der grösste Nahrungsmittelkonzern der Welt und zugleich der grösste Industriekonzern der Schweiz. Néstle war in den letzten Monaten nicht gerade durch positive Schlagzeilen in den Medien präsent: Der Konzern geriet in die Kritik, weil er in mehrere Spionagefälle verwickelt ist. U.a. liess er eine westschweizer Attac-Gruppe ausspionieren.

Nun also, worum geht es: (more…)

Die real existierende Realität

Die Zytlupen Sendungen von Gisela Widmer, jeweils am Samstag Mittag auf DRS 1, ca. einmal im Monat, sind immer wieder ein Highlight. Speziell, jene vom letzten Samstag: Gisela Widmer macht sich auf die Suche nach der real existierenden Realität und versucht daraus nützliche Fragen für den Schulunterricht zu erfinden, um damit die gängigen, unrealistischen Mathe-Aufgaben zu ersetzen. Einige Beispiele:

- Erkläre den Unterschied zwischen Boni und variablen Lohnbestandteilen. Erkläre den Unterschied einem breiteren Publikum ohne dabei zu erröten. Lege dann die aus den Boni und den variablen Lohnbestandteilen resultierende Differenz gewinnbringend bei einer Kantonalbank an.

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Abstimmung zur Personenfreizügigkeit

Letzte Woche konnten aufmerksame Leser aus der Presse entnehmen, dass wegen nur einer Stimme die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit abgelehnt wurde. Die Schweiz stürzt in eine tiefe Krise, und das nur wegen einer fehlenden Stimme! Der Wähler konnte identifiziert werden: Siehe News Beitrag von Charles Clerc. Wer will, dass es am 8. Februar nicht so weit kommt, stimmt JA und schickt das Video an alle Freunde weiter

Bundesratswahlen

Schön, die vereinigte Bundesversammlung hat wieder gewählt. S’il vous plaît Switzerland hat wieder einen richtigen, ganzen Bundesrat, der auf Bäume klettert und verschiedene Gräser am Geschmack unterscheiden kann. Das ist doch wichtiger als Gedichte schreiben oder Wein trinken? Naja, die beste Zusammenfassung des Geschehens vom letzten Mittwoch lieferte Franz Hohler. Gelesen in der WOZ Nr. 50/08.

US&A: Yes They Can!

Die Bürger der USA haben also zum ersten Mal in der Geschichte einen dunkelhäutigen Präsidenten gewählt. Eine historische Wahl nach beinahe 400 Jahren Black History in Amerika. Obama macht dabei eine gute Figur. Allerdings tritt er seine Amtszeit in einer äusserst schwierigen Zeit an. Überhaupt dürfte es für ihn sehr schwierig sein, den riesigen Erwartungen gerecht zu werden. Eine Änderung wird er auf alle Fälle bringen - hoffen wir auch eine deutlich spürbare. Besser als Bush ist ja keine Kunst. Vergessen wir aber nicht, dass auch Obama nicht wirklich links steht - für dieses Amt ist er aber wohl die bestmögliche Lösung.

Wer den vergangenen Wahlkampf nochmals revuepassieren möchte, hier ein Video, zusammengeschnitten und mit einem fetten Drum&Bass-Beat unterlegt von Coldcut:

Sunne Buebe - Mir sind Schwiizer

Leider etwas zu spät, aber es lohnt sich immer noch. Sehr witziger Beitrag zur vergangenen Euro 08. Auf der Website der Sunne Buebe kann jedeR einen eigenen Tanz mit eigenen Köpfen basteln. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob Blocher oder Fidel ist Wurst.

Finanzkrise

Jahrelang haben Banker in der ganzen Welt insb. an der Wallstreet gemacht was ihnen so passte. Dazu ein Leben in Saus und Braus. Das Resultat davon haben wir jetzt, und wer bezahlt? In den USA werdens wohl die Bürger zu spüren bekommen. Was man mit 700 Milliarden US-Dollar alles tun könnte:

Quelle:  WOZ Die Wochenzeitung Nr. 40, 2. Oktober 2008

  • über 26 Jahre lang die Schweizer Bildungsausgaben übernehmen
  • allen Schweizer StudentInnen während 194 Jahren das Vierfache eines Durchschnittsstipendiums auszahlen
  • den heute üblichen Betrag für Schweizer Entwicklungshilfe beinahe vervierfachen und dann hundert Jahre lang auszahlen
  • allen EinwohnerInnen von Usbekistan und Kirgistan je eine Rolex Day Date President in achtzehn Karat Gold schenken
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Botellón-Partys: Spätsommerloch oder ernsthaftes Problem?

Ich freute mich wohl zu früh, als ich dachte, die Medien hätten den diesjährigen Sommer ohne grösseres Sommerloch überstanden. Zu Beginn des Sommers begannen sie gerade einen Bundesrat nach dem anderen abzuschiessen. Vor allem an Bundesrat Leuenberger fanden sie gefallen. Postwendend konterte Moritz Leuenberger auf seinem Blog: "Ich bin wohl das Sommerloch". Dazu kam es aber glücklicherweise gar nicht erst.

Die Medien waren diesen Sommer äusserst beschäftigt. Die Wirren rund um die SVP, das Bootsunglück auf der Kander, der Skandal um Armeechef Nef, damit verbunden die Anschuldigungen an Bundesrat Samuel Schmid, und schliesslich die Olympischen Spiele in Peking. Kurz, die Journalisten hatten alle Hände voll zu tun. Nun scheint es aber doch noch ein Spätsommerloch zu geben - die Olympischen Spiele gaben wohl je länger je mehr keine interessanten Storys mehr ab. Seit Tagen lesen wir Überschriften wie heute im Gratisblättchen NEWS:

Massenbesäufnis auf dem Bundesplatz
Schon 14-Jährige werden im Internet zum Mittrinken aufgefordert

Nun, was hat es mit diesen sogenannten Botellóns auf sich? Spätsommerloch oder doch ernsthaftes Problem - einige Gedanken. (more…)

Bundesratswahlen

Einige Karikaturen, die in der Folge der Bundesratswahlen von letzter Woche entstanden sind…

 

 

 

Der Schweizer - Die neue Tageszeitung für den Mittelstand

Heute erschien unter dem Titel "der Schweizer" eine neue Tageszeitung. Wer sie noch nicht hat, unbedingt besorgen - Nur CHF 1.– am KIOSK.

 Der Schweizer

Hier einige Auszüge aus dem Inhalt:

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