Die Berliner Philharmonie in der eigenen Stube

© Monika Rittershaus / Berliner Philharmoniker
Sonntagnachmittag. Bier, Wasser, Züpfe und Süsses steht bereit. Die Türklingel macht sich bemerkbar und die eingeladenen, verschneiten Gäste betreten die warme Stube. Alles ganz wie gewohnt soweit. Nur, auf dem Programm steht weder Jass noch DVD. Nein, in einigen Minuten beginnt in Berlin ein Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle, und wir sind live dabei. Und das ohne Reise nach Berlin und ohne schicke Kleidung. Möglich macht’s die Digital Concert Hall.

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Nestlé und HEKS: ein ungleiches Paar

Für den Laien einige erklärende Infos vorab (Wichtig: Unbedingt Petition unterschreiben - Infos am Ende des Beitrags):

– Das HEKS ist das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz. Es gehört zu den grossen Hilfswerken der Schweiz und ist international in rund 290 Projekten in 45 verschiedenen Ländern engagiert. Das Hilfswerk wurde vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) gegründet und ist daher seit seiner Gründung stark mit der evangelischen Landeskirche verbunden.

Nestlé ist der grösste Nahrungsmittelkonzern der Welt und zugleich der grösste Industriekonzern der Schweiz. Néstle war in den letzten Monaten nicht gerade durch positive Schlagzeilen in den Medien präsent: Der Konzern geriet in die Kritik, weil er in mehrere Spionagefälle verwickelt ist. U.a. liess er eine westschweizer Attac-Gruppe ausspionieren.

Nun also, worum geht es: (more…)

Die real existierende Realität

Die Zytlupen Sendungen von Gisela Widmer, jeweils am Samstag Mittag auf DRS 1, ca. einmal im Monat, sind immer wieder ein Highlight. Speziell, jene vom letzten Samstag: Gisela Widmer macht sich auf die Suche nach der real existierenden Realität und versucht daraus nützliche Fragen für den Schulunterricht zu erfinden, um damit die gängigen, unrealistischen Mathe-Aufgaben zu ersetzen. Einige Beispiele:

- Erkläre den Unterschied zwischen Boni und variablen Lohnbestandteilen. Erkläre den Unterschied einem breiteren Publikum ohne dabei zu erröten. Lege dann die aus den Boni und den variablen Lohnbestandteilen resultierende Differenz gewinnbringend bei einer Kantonalbank an.

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Goodbye Steel Skeleton

2008 geht bald zu Ende und damit auch die vierjährige Geschichte von Steel Skeleton. Entgegen der Ankündigung in der Mahogany Hall wird es leider kein Abschlusskonzert mehr geben: Wie immer läuft die Zeit wieder davon. Darüber hinaus fehlt es an einer geeigneten Location und vielleicht auch am letzten Quäntchen Motivation. Nichts desto trotz hier ein etwas längerer Rückblick auf das vergangene Jahresquartett.



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Eine Begegnung wider das Vergessen

 

Heute hör‘ ich, wir soll‘n das in die Geschichte einreihen,
Und es muß doch auch mal Schluß sein, endlich, nach all den Jahr‘n.
Ich rede und ich singe und wenn es sein muß, werd‘ ich schreien,
Damit unsre Kinder erfahren, wer sie war’n

In diesem Lied singt der deutsche Liedermacher Reinhard Mey über die Kinder von Izieu. Die Gruppe von 44 Kindern wurde im April 1944 mit ihren Betreuern von ihrem Haus über dem Rhônetal nahe bei Lyon direkt in das Vernichtungslager Ausschwitz deportiert. Reinhard Mey singt wider das Vergessen, wider das Verdrängen, wieder das simple „in die Geschichte einreihen“. 

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Neue Page: Bücher

Ab sofort gibt es auf dem Fretless Blog eine neue Page mit dem Namen "Bücher". Auf dieser Seite findet ihr meine zuletzt gelesenen Bücher; jeweils mit einer sehr kurzen Beschreibung und Bewertung (max. 5/5 Punkte) versehen. Längere Rezensionen werden direkt verlinkt. Viel Spass.

Sunne Buebe - Mir sind Schwiizer

Leider etwas zu spät, aber es lohnt sich immer noch. Sehr witziger Beitrag zur vergangenen Euro 08. Auf der Website der Sunne Buebe kann jedeR einen eigenen Tanz mit eigenen Köpfen basteln. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob Blocher oder Fidel ist Wurst.

Kolummne: Ferien im Stau

Im leider bereits schon wieder vergangenen Sommer entschied ich mich spontan, bei einem Wettbewerb mitzumachen. Es ging darum, eine Kolumne zu schreiben. Der Gewinn wäre dann auch besagte, monatliche Kolumne gewesen - leider ist nichts daraus geworden. Verständlich, ist es mir doch nicht ganz überzeugend gelungen, einen angemessenen "Kolumnenton" zu finden. Dieser Ton ist meiner Meinung nach witzig, ironisch, leicht überheblich und letzendlich nichtssagend. Die grosse Schwierigkeit ist aber die Auswahl des Themas. Nicht jedes Thema eignet sich dazu. So hat es mir auch entsprechend Mühe gekostet ein Thema aus den Fingern zu saugen.

Kolumnen schreibt jeder. Endo tuts, Greis machts, Bänz Friedli versuchts. Wirklich gut sind aber nur sehr wenige (jene von Greis in der WoZ ist immer wieder äusserst erfrischend). Ich für meinen Teil werde es in naher Zukunft wohl nicht wieder versuchen. Hier mein Versuch mit dem Titel "Ferien im Stau":

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Theater statt TV und Gameboy

Wie Theater zum Erlebnis wird - auch für Theatermuffel

 

Zugegeben, ich bin kein ausgesprochener Theaterliebhaber. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir die seltenen Schauspielbesuche aus der Schulzeit nicht in bester Erinnerung verblieben sind: Die Vorführungen im Stadttheater langweilten uns. Das Bühnendeutsch befremdete uns, und dass das Stück jeweils ein literarischer Klassiker war, interessierte uns nicht.

Dass es auch ein anderes Theater gibt, zeigte der Berner Regisseur Alex Truffer mit seiner Inszenierung des Stücks „Der Ball ist rund“ vom Berliner Kinder- und Jugendtheater GRIPS. (more…)

Zweiter Versuch!

Der erste Versuch, einen Blog zu starten, scheiterte kläglich. Warum? keine Zeit, keine Lust? keine Ideen? Trifft alles zu und ist doch nicht ganz treffend. Zeit hat man immer, man muss sie sich nur nehmen. Allerdings schwindet die Zeit, je länger man nichts konkretes unternimmt - in meinem Fall einen Text zu schreiben. Lust wäre eigentlich auch da, etwas zu schreiben, etwas mitzuteilen. Nur, wer liest es? Das alt bekannte Problem eines jeden Bloggers. Nun ja, darüber muss einfach hinweggesehen werden, in der Hoffnung es würden sich trotzdem einige verirrte Seelen auf diesen Blog klicken. Keine Ideen? Nein, die Ideen wären eigentlich da. Zu Hauf. Also, gebt mir noch eine Chance, vielleicht klappts diesmal beim zweiten Versuch.
Viel Spass.